Reisen mit Kindern, Unterwegs
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Mit Kindern im Hostel übernachten

Hermanus B/P

Kann man auch als Familie mit kleinen Kindern im Hostel übernachten ? Definitiv ja !

Als ich vor unserer Südafrikareise erzählte, dass wir mit dem Rucksack per Baz Bus Südafrika bereisen und in Backpackers übernachten wollen, fragten mich nicht wenige, ob wir die Kinder auch mitnehmen. Zwar hatte auch ich keine Ahnung, was auf mich zukommt und hatte noch nie nachts in einer Hostelküche Babynahrung zubereitet,gleichwohl sah ich dem Ganzen optimistisch entgegen.

Familienzimmer und Doppelzimmer mit Matratzenlager

Erstaunlich viele Backpacker haben Familienzimmer. Diese waren meist mit einem Doppelbett und einem Hochbett ausgestattet. Wir haben Emmy mit zu uns ins Doppelbett gepackt und Alex durfte in der unteren Etage des Hochbetts schlafen. Die obere Etage hingegen war eine ideale Ablage für all die Dinge, auf die die beiden keinen Zugriff nehmen sollten. Wo es kein Familienzimmer gab, wurde teilweise kurzerhand Abhilfe geschaffen, indem man eine Matratze mit ins Zimmer gelegt hat.Platz genug war und Spaß hatten die lieben Kleinen auch daran.

Hermanus B/P

Hermanus B/P

Flexible Verpflegung

Im Vergleich zu Ferienwohnung und Hotel war dies das Optimum. Es gab überall ein Frühstücksangebot und zumeist auch die Option für ein Abendessen. Gleichzeitig konnten wir alle für uns unverzichtbaren Lebensmittel im Kühlschrank einbunkern. Je nach Laune konnten wir flexibel entscheiden, ob wir die leckeren Angebote des Hostels warnehmen, uns einen Restaurantbesuch gönnen oder uns selbst etwas zubereiten. Praktisch auch deshalb, weil Kinder nicht immer dann Hunger haben, wenn die Eltern meinen, dass Essenszeit wäre.

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Nette Kontakte und gute Gespräche

Die Atmosphäre war -je nach Location- extrem chillig bis turbulent. Alex und Emmy fanden es toll, dass viel passierte und nahmen rege Kontakt zu anderen Reisenden auf. Negative Reaktionen haben wir persönlich von anderen Reisenden überhaupt nicht erlebt. Die Mitarbeiter in den Hostels haben sich überall rührend um Alex und Emmy gekümmert.

 

Familienfreundliche Preise

Eine längere Reise mit der ganzen Familie kann schnell ins Geld gehen. Die Entscheidung für das Hostel hat unserer Reisekasse in jedem Fall gutgetan – und wie ihr lesen konntet: wir haben nichts vermisst. In einem meiner nächsten Posts werde ich euch einzelne Hostels vorstellen, in denen wir uns als Familie rundum wohl gefühlt haben.

1 Kommentare

  1. Hey Sabrina,

    wie schön, dass ihr so gute Erfahrungen gemacht habt! Uns Ging es in Japan nicht anders. Wir haben auch in verschiedenen Hostels geschlafen und das ging auch mit turbulentem Kleinkind echt gut. Super fanden wir es, wenn wir ein Zimmer mit Stockbett hatten. Dann konnte der kleine Kerl alleine unten schlafen und Mama&Papa konnten sich die obere Etage teilen. Endlich wieder ein bisschen Kuschelteit zu zweit, dazu kommt man im Doppelbett mit Kind so selten. Und die Hostelküche fanden wir auch extrem praktisch, vor allem da ich mit dem japanischen Resstaurantessen nicht so viel anfangen konnte. 😉

    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg&Spaß beim Aufbau deiner Seite! Ich werde es auf jeden Fall weiter verfolgen 🙂

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