DNX, Unterwegs allein & zu zweit
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Mama auf der DNX 2015 oder Positive Vibrations

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Ich berichte euch heute von der dritten Digitalen Nomaden Konferenz (kurz DNX), die jüngst in unserer schönen Hauptstadt stattgefunden hat. Ihr fragt euch, was dies mit dem Thema Reisen mit Kindern zu tun hat. Unabhängig davon, dass es schon Berührungspunkte  gibt – dazu später noch mehr- , sollte jeder einmal die DNX besucht haben, um zu erleben, wie 450 völlig unterschiedliche Leute aus der ganzen Republik und angrenzenden Ländern einen Motivationsschub verpasst bekommen, der sich gewaschen hat. Es gibt sie sicher auch, die ewigen Nörgler und Pessimisten, die sich von der guten Laune nicht anstecken lassen wollen, aber die dürfen dann auch gerne wegbleiben.

Ins Leben gerufen haben die DNX Marcus Meurer und Felicia Hargarten im letzten Jahr. So fand im Mai 2014 die erste Digitale Nomaden Konferenz statt und kam so gut an, dass die zweite Runde bereits im Oktober 2014 folgte. In diesem Jahr wird es dann zudem die DNX Global als erste internationale Konferenz zum Thema ortsunabhängiges Arbeiten geben.

Ortsunabhängiges Arbeiten, das ist das eigentliche Thema der Digitalen Nomaden, aber es geht auf der DNX definitiv um mehr. Die Botschaften lauten unter anderem:

Glaube an dich.

Gib nicht auf sondern verfolge deine Ziele.

Mach dass, was dich erfüllt und dir Spaß macht.

Verlass deine Komfortzone und entdecke neue Dinge.

Lebe das Leben, das du leben möchtest.

Umgib dich mit Menschen, die genauso ticken wie du.

Wenn du mehr zum Thema Digitale Nomaden wissen willst, sei dir der Film „Digitale Nomaden – Deutschland zieht aus“ ans Herz gelegt.

Neugierig geworden, nachdem ich im Internet über die DNX gestolpert war, begab auch ich mich am 8. Mai -ausnahmsweise mal allein und ganz ohne Kinder- nach Berlin. Ich war bereit für neue Eindrücke. Deshalb nutzte ich diese Gelegenheit auch gleich für meine erste Fernbusfahrt innerhalb Deutschlands (vor allem in Zeiten von Bahnstreiks eine Option ) und für eine erstmalige Schlafsaalübernachtung außerhalb von Schullandheimausflügen. Letztere wurde gut überstanden- keine Schnarcher in Hörweite.

Um am nächsten Morgen nicht alleine zu frühstücken, verabredete ich mich über Facebook mit einer anderen -mir bis dahin unbekannten-Teilnehmerin zu einem Frühstück in einem Cafe in der Nähe der Location, wo ab 9.00 Uhr die Konferenz stattfinden sollte. Superwitzig war es, als wir dann recht schnell feststellten, dass wir aus demselben Ort kommen. Tja, manchmal muss man erst nach Berlin fahren, um Leute zu treffen, die eigentlich nur ein paar Straßen weiter wohnen.

So gestärkt saß ich dann gemeinsam mit ca. 450 anderen Teilnehmern im wunderschönen Kinosaal des Babylon Kinos in der Rosa-Luxemburg-Straße und war gespannt darauf, was in den nächsten Stunden passieren würde. Und es war Hammer. Nachdem Marcus und Felicia uns in die Konferenz eingeführt hatten, rockte ein großartiger Speaker nach dem anderen die Bühne. Besonders beeindruckt haben mich persönlich  -um nur einige Namen zu nennen- Connie Biesalski von Planet Backpack und Nima Ashoff von abenteuer-spanien.com.

Und nun kommen wir auch zum Thema Kinder. Digitales Nomadentum und Familie passt auf den ersten Blick nicht zusammen. Mag sein. Dass sich Reisen, Arbeiten und Familie doch zusammenführen lässt, zeigte uns Thomas Alboth von Family without Borders der in Begleitung seiner beiden Töchter Hanna und Mila erschien. Schau dir unbedingt die Seite der Familie an. Es gibt dort jede Menge Infos zum Thema Reisen mit Kindern und so tolle Bilder.

Neben den Vorträgen waren es die anderen Teilnehmer, die die DNX zu einem Megaerlebnis für mich machten. Ich habe völlig unterschiedliche Leute kennengelernt, die mir von ihren richtig guten Ideen erzählt haben und mir auch ein hilfreiches Feedback für meinen Blog geben konnten. So krass unterschiedlich die Teinehmer auch waren, sie eint der Drang nach Freiheit, selbstbestimmtem Leben und der Wunsch, etwas zu erschaffen.

Nach der Abschlussrunde im Kinosaal und einem Abendessen in angenehmer Runde ging es dann weiter zur Party in die „Neue Heimat“ in Friedrichshain- für mich ein zuletzt ungewohntes Gefühl mal noch bis in die späte Nacht bzw. den frühen Morgen hinein loszuziehen. Das Ganze war super, um mit noch mehr Menschen ins Gespräch zu kommen, die allesamt vom DNX – Feeling beflügelt waren.

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Danke Marcus und Feli für dieses krasse Event, das ihr auf die Beine gestellt habt ! Ich habe soviel positive Energie mit zurück nach Hause genommen.

Daheim habe ich dann versucht, dem dreijährigen Alex das Ganze zu erklären. Angekommen ist scheinbar, dass es irgendwie eine gute Zeit war und ich so etwas ähnliches wie einen Turnbeutel mitgebracht habe (ein Giveaway, dass ich auf der DNX abgestaubt habe).

Also, die nächste DNX kommt unaufhaltsam und ich bin gespannt, wieviele Leute es dann sein werden. Wenn auch du dabei bist, treffen wir uns dort vielleicht.

 

 

2 Kommentare

  1. Und es mich hat sehr positiv überrascht, wie viele andere Eltern doch dort waren! 🙂 Anscheinend sind wir doch nicht die einzigen, die auch mit Familie ein freies und selbstbestimmtes Leben genießen wollen.

    Ich finde es übrigens gut, wie du schon den DNX-Wortschatz übernommen hast! 😉

    Liebe Grüße
    Christin

    • letsfindtiggy sagt

      Liebe Christin, ich war auch völlig baff, dass es doch einige Teilnehmer mit Kindern gab. Fand ich richtig gut ! Genauso wie Thomas Alboths „Lesson learned: Kinder sind keine Ausrede. Sie machen es noch besser“ :).

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