DNX, Unterwegs allein & zu zweit
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I choose freedom- Let’s find Tiggy auf der DNX Global

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Berlin am letzten Wochenende: hunderte Digitale Nomaden versammeln sich in unserer Hauptstadt zu der Konferenz des Jahres – der DNX Global. Ich bin dabei und begeistert. Nach der deutschen DNX im Mai (meinen Bericht dazu kannst du hier nachlesen) hatte ich hohe Erwartungen, die nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen wurden. Marcus (Meurer) und Feli (cia Hargarten), die auch dieses Event wieder für uns organisiert haben, haben Unglaubliches geleistet. Es war eine Wahnsinnserfahrung, so viele inspirierende Menschen zu treffen. Doch nun von Anfang an:

Donnerstag, 30. Juli 2015 – Anreise und Ankunft in Berlin

Kurz nach 16.00 Uhr stehe ich am Busbahnhof am ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe und warte auf den Fernbus, der mich für 18 Euro nach Berlin bringen wird. Es gibt nichts zu meckern: Der Bus ist nicht überfüllt, das Wifi funktioniert und von Staus ist außer im Radio nichts zu merken. Beinahe pünktlich erreichen wir kurz vor 22.00 Uhr den ZOB in Berlin. Da dies nicht meine erste Fernbusfahrt nach Berlin ist kenne ich den Weg zur U-Bahn-Station Kaiserdamm, von wo aus ich direkt zu meinem Hostel durchfahren kann. Es geht diesmal in den „Industriepalast“ direkt gegenüber der U-Bahn-Station Warschauer Straße und nur einen Steinwurf vom Partygelände Revaler Straße entfernt. Ich kaufe mir  gleich eine 7-Tages-Karte, da ich ja mit der Familie vom 5.-7.8. nochmal nach Berlin fahren werde. Im Hostel angekommen nehme ich an der Rezeption meine Bettwäsche entgegen und bin gespannt, was mich in meinem 8er-Frauenschlafsaal erwartet. Die Lage ist entspannt: Viele der Stockbetten sind nicht belegt und ich entscheide mich für eines der unteren Betten am Fenster. Beim Beziehen des Bettes zeigen sich auch gleich wieder meine mangelnden hausfraulichen Qualitäten. Nachdem dies vollbracht ist, bin ich zu müde zum Ausgehen und mache mich mit meinem Laptop auf den Weg zur Hostelbar, die um diese Zeit gut gefüllt ist. Das Internet funktioniert perfekt und der georderte Aperol Spritz für 2,50 Euro schmeckt. Irgendwann ist dann Mitternacht doch schon vorbei und ich mache mich auf den Weg zu meinem Schlafsaal, wo ich eine ruhige Nacht verbringen werde.

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Freitag, den 31. Juli 2015 – Workshops und Networking

Auf dem Weg zum Betahaus treffe ich Benoit aus der Schweiz. Beide stehen wir in einem Café in der Nähe des Betahauses und wollen einen Kaffee vorab trinken. Schnell erkennen wir uns als Teilnehmer der DNX und kommen ins Gespräch. Da noch genügend Zeit ist, beschließen wir, den Kaffee vor Ort zu trinken und tauschen uns über unsere Projekte aus. Gemeinsam erreichen wir kurz vor 9 das Betahaus. Nach erfolgreicher Registrierung gibt es erst einmal ein leckeres Frühstück, wo wirklich für jeden etwas dabei ist. Wir sichern uns einen Platz an der Sonne und nach und nach trudeln die anderen Teilnehmer ein. Da gibt es freudige Wiedersehen mit alten Bekannten und neue Kontakte werden schnell geknüpft. Nach einer Begrüßung durch Marcus und Feli geht es dann in die erste Workshoprunde. Für den Vormittag habe ich den Workshop von Katja Andes (Idea Camp, Sunny Office) „Transforming your passion into a valid business model “ gewählt. In einem theoretischen Teil zeigt uns Katja wie wir unsere Leidenschaft zunächst finden können und wie es dann gelingen kann, diese schrittweise in eine Businessidee umzusetzen. Danach gibt es einen praktischen Teil mit Gruppenarbeit in der eine Idee eines Gruppenmitglieds diskutiert wird und versucht wird, das zuvor Gehörte gleich praktisch anzuwenden. In der Mittagspause gibt es dann Chili con und sin Carne und wer darauf keine Lust hat, kann im Betahaus Café etwas bestellen. Am Nachmittag besuche ich den Workshop von Christian Häfner (Fast Bill) „How to get out more of your business by working less“, der uns eindrucksvoll zeigte, wie es gelingt, sich auf die wichtigen Dinge zu fokusieren und anderes zu delegieren und outzusourcen. Nach dem zweiten Workshop ist der Hunger schon wieder groß und so mache ich mich mit Christin von Tiny Traveler auf den Weg, um eine Pizza zu holen. Diese war dann auch rechtzeitig zum Beginn des weiteren Programms verspeist. Im Betahaus gab es am Abend Musik und jede Menge Networking. Eine Etage höher wird ein Speednetworking angeboten, von dem anschließend viel Positives berichtet wurde. Ich bleibe lieber unten im Café und networke ohne zeitliche Begrenzung.

Samstag, den 1. August 2015 – Main Event und Party

Am Samstag geht es in den „Heimathafen“ in Neukölln, die perfekte Location für das Mainevent der DNX Global. Nach einer Keynote von Marcus und Feli gibt es einen genialen Vortrag nach dem anderen. Besonders herausheben möchte ich die Talks von Natalie Sisson von Suitcase Entrepreneur (How to monetize yourself and build a thriving brand, business and a loyal community), Thomas Jakel (One hell of a ride: Adventures in Social Entrepreneurship) und Sabrina Iovino von Just One Way Ticket (Redesign your life: How I created my dream job in less than a year). Sehr beeindruckend ist dann auch der letzte Vortrag. Till Gross (Comfort Zone Crusher) ist es gelungen, alle Müdigkeit zu vertreiben und uns von den Stühlen im Saal hochzureissen. Joe Löhrmann (My traveling Piano) beschert uns nach seinem Vortrag eine wunderbare musikalische Untermalung der Mittagspause unter freiem Himmel. Nach der Veranstaltung, gibt es im Innenhof des Heimathafens beim Abendessen noch ein kleines Konzert und auch Ben von Anti-Uni setzte sich spontan ans Klavier und spielte für uns. Anschließend geht es zur Partymeile Revaler Straße und genauer gesagt ins „Urban Spree“ zur DNX Party. Hier findet die DNX einen angemessenen Ausklang und es gibt noch einmal die Möglichkeit, sich auszutauschen und neue Leute und Ideen kennenzulernen. Nach der Party weiß ich die Nähe meines Hostels sehr zu schätzen und verbringe eine ruhige Restnacht im mittlerweile gut gefühlten Schlafsaal. Bei Rückkehr ins Hostel hatte ich zur Sicherheit noch einen Late-Check-Out gebucht da ich nicht vorhatte, meinen Wecker zu stellen.

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Sonntag, den 2. August 2015

Ich schaffe es noch zum Frühstück im Hostel und bin froh, dass ich mir den Late-Check-Out noch gegönnt habe. Nach dem Frühstück treffe ich mich mit Christin von Tiny Traveler im Mauerpark. Wir durchforsten zunächst den Flohmarkt und schauen uns dann noch ein wenig Straßenkunst an. Ich kann letztlich nicht anders, als noch ein weiteres „Berlinweh Kissen“ von Schmusigeräte zu erwerben. Bevor ich mich auf den Weg zu meinem Koffer und sodann zu meinem Zug mache, kehren wir noch im „Schönwetter“ ein, wo man mit den Füßen im Sand sitzen kann. Und dann ist es auch schon wieder vorbei, das DNX-Wochenende.

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Im Oktober gibt es die nächste deutsche Ausgabe der DNX in Berlin. Das Ticket ist gekauft und ich freue mich auf ein Wiedersehen

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