Reisen mit Kindern, Südafrika
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Unsere Elternzeit als Backpacker in Südafrika – Teil 2

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In Teil 2 des großen Artikels über unsere Elternzeitreise nach Südafrika begleitest du uns nach Port Elizabeth, in den Addo National Park, nach Jeffreys Bay, Knysna und Victoria Bay. Außerdem erfährst du hier, was wir zum Thema Baz Buz rückblickend zu sagen haben und welche Learnings wir von der Reise mitgenommen haben.

Port Elizabeth

Es ging also von Storms River zurück ans Meer. In Port Elizabeth kamen wir in der Lungile Backpackers Lodge unter, von der wir viel Gutes gehört hatten. Unser Zimmer war in einem Nebengebäude und sehr holzlastig. Die Lodge liegt fußläufig zum Strand. Zum Zeitpunkt unseres Aufenthalts war das Haupthaus von Jugendgruppen belegt, was aber keinerlei Probleme mit sich brachte. Auf dem Weg in Richtung Strand kommt man an einer Tankstelle vorbei, wo man an einem Automaten Geld abheben kann. Dies sollte man aber bleiben lassen, da es dabei bereits verschiedentlich zu Auffälligkeiten gekommen ist.

Unweit der Lodge gibt es auch einen perfekten Platz um zu Frühstücken oder eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen – das Latinocafé Cubaña. Geht man die Straße in Richtung Strand hinab, läuft man geradewegs darauf zu. Man blickt aufs Wasser und den Außenbereich des angrenzenden Fitnessclubs, was durchaus amüsant sein kann. Das Team dort ist sehr geduldig, Extrawünschen gegenüber aufgeschlossen und ausgesprochen kinderlieb. Die Preise -insbesondere fürs Frühstück-sind sehr moderat.

Von Port Elizabeth aus kam man gut einen Ausflug in den Addo Nationalpark machen. Das stand auch auf unserer To-Do-Liste. Über unsere Unterkunft bekamen wir Kontakt zu Kevin Foster von Afrovibe. Gemeinsam mit ihm und einem japanischen Pärchen machten wir uns also auf, um die Tierwelt Afrikas zu sehen. Bereits auf der Fahrt dorthin bekamen wir von Kevin vielerlei gezeigt und erläutert. Soweit wir Fragen hatten, war er nie um eine Antwort verlegen. Auch im Park zeigte er sich umsichtig und kompetent. Dass wir zwei Kleinkinder mit an Bord hatten, bereitete keinerlei Probleme; Kevin konnte gut mit den beiden umgehen. Alex bekam ein eigenes Fernglas und ein Buch, in dem die verschiedenen Tierarten abgebildet waren. Leider bekamen wir an diesem Tag keine Löwen zu sehen. Es war aber bereits sehr beeindruckend Elefanten, Zebras und Vertreter der Ugly Five aus nächster Nähe beobachten zu können. Das Mittagessen nahmen wir im Park im Restaurant Cattle Baron ein und waren zufrieden. Unterhalb gibt es auch einen kleinen Spielplatz, auf dem sich die Kinder austoben könnten. Übrigens: Elefanten können das Geschrei von Kindern und insbesondere von Babys wohl von lauten Stimmen Erwachsener unterscheiden und werden dadurch nicht beunruhigt. Gut zu wissen, zumal nicht immer gewährleistet ist, dass der Nachwuchs nicht aus verschiedensten Gründen (müde, Hunger, Windel voll…) mal etwas lauter wird.

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Jeffreys Bay

Als es weiter nach Jeffreys Bay gehen sollte, erlebten wir eine unschöne Überraschung. Mit Sack und Pack standen wir am Morgen abholbereit vor der Ausfahrt und der Baz Bus kam nicht. Wir dachten erst an Verspätung und warteten geduldig weiter. Nachdem uns das irgendwann dann doch komisch vorkam, brachte ein Anruf bei Baz Bus Gewissheit : man hatte uns vergessen. Eine Teilschuld nehme ich auf mich, da ich das System eventuell durch mehrere kurzfristige Änderungen unserer Reisetage verwirrt hatte, gleichwohl ist es doof, wenn die Fahrt so bestätigt ist und kein Bus kommt. Baz Bus organisierte, dass wir dann doch noch abgeholt und zu unserer nächsten Unterkunft in Jeffreys Bay – dem Island Vibe– gebracht wurden. Jeffreys Bay ist eine Surfdestination und außerdem locken Outlets wie etwa das von Billabong. Das kam mir gerade recht, da meine Flipflops just an diesem Morgen den Geist aufgegeben hatte. Das Island Vibe ist herrlich und für Familien sehr zu empfehlen. Daumen hoch für die Nähe zu Strand und Meer (es gibt einen unmittelbaren Zugang zum Strand). Verköstigen kann man sich dort auch lassen, Frühstück und warme Küche sind eher rustikal, aber schmackhaft. Das gesamte Team verbreitete von der ersten Minute an gute Stimmung und hatte Spaß mit den Kindern. Wäsche kann man dort auch waschen lassen. Jeffreys Bay war sehr erholsam. Außer Strand nicht viel zu tun, aber ideal, um mit den Kindern am Strand zu buddeln und zu vergessen, welcher Wochentag gerade ist.

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Knysna

Von Jeffreys Bay ging es dann weiter nach Knysna zur HomeBase. Uns erwartete eine farblich sehr markante Unterkunft. Das Familienzimmer hat einen hohen Pinkanteil und es wimmelt nur so von Flamingos. Sehr originell, im ersten Moment aber etwas gewöhnungsbedürftig. Unsere Zeit in Knysna war kurz, deswegen haben wir es nicht zu den Lagunenstränden geschafft. Aufgemacht haben wir uns hingegen zum kleinen Hafen von Knysna, wo wir sehr gut gegessen haben. Es gibt dort verschiedenste Restaurants. Wir waren im O’Pescador und waren zufrieden. Guter Fisch, toller Blick und eine Bedienung, die Emmy während des Essens umhertrug und ihr das Lokal zeigte. Im Ort gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Toll für Kinder: Direkt vor dem Giggles Toy Store (Woodmill Lane) gibt es einen Tisch, an dem man Lego bauen kann. Daneben gibt es einen Spielplatz mit Piratenschiff.

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Victoria Bay

Wer abschalten möchte, der sollte nach Victoria Bay kommen. Hier gibt es nichts, außer Strand, einigen Surfern, einer  Hand voll Häusern, einem kleinen Lokal, das früh schließt und einem Hostel (Backpacker Beach Hostel) mit wenigen  Betten. Wegkommen ist ohne Auto eher schwierig. Wir sind vom Hunger getrieben an einem Abend noch mal nach Wilderness in unser geliebtes Beejuice Café (Näheres in Teil 1 des Artikels) gefahren, da das Restaurant am Ort eine relativ einseitige Küche hat und um ca. 17 Uhr schließt. Frühstück wird im Hostel angeboten und liebevoll zubereitet. Wir wurden zuvor gefragt, worauf wir am nächsten Morgen Lust hätten und bekamen auf der Terrasse ein wirklich leckeres Frühstück serviert. Ansonsten fühlt man sich im Hostel ein bischen wie beim Couchsurfing. Es gibt ein gemeinsames Bad für alle und nur wenige Betten. Unser Zimmer bot genug Platz für uns vier. Schirme für den Strand und Surfbretter können im Hostel ausgeliehen werden. Die Atmosphäre ist familiär und tiefenentspannt. Das Hostel ist zu empfehlen, wenn du über kleinere Unzulänglichkeiten hinwegzublicken vermagst und stattdessen auf die Nähe zum Strand und eine herzliche Atmosphäre Wert legst. Wir waren den ganzen Tag am Strand, wo es auch genügend Steine für Alex zum Bauen gab und haben einfach noch mal die Ruhe genossen, die dieser Ort ausstrahlt. Tagsüber kommen einige Tagesgäste. Morgens und am späten Nachmittag hatten wir den Strand für uns alleine. Auch wenn absolut nichts los war, ich habe Victoria Bay in mein Herz geschlossen.

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Hermanus – ein Wiedersehen

Hermanus hatte uns so gut gefallen, dass wir auf der Rückreise dort noch einmal Station machten. Wir fühlten uns schon beinahe heimisch, wenn wir mit dem Kinderwagen die Straße entlangzockelten und von Menschen, die wir zuvor in Hermanus kennengelernt hatten, aus dem Auto mit Hupen begrüßt wurden. Was es zu Hermanus im Einzelnen zu sagen gibt, kannst du ausführlich in Teil 1 dieses Artikels nachlesen.

Zurück in Kapstadt

Vor dem Rückflug nach Dubai übernachteten wir noch einmal im Kapstadt, das wir während unserer Reise sträflich vernachlässigt haben und dass für einen weiteren Besuch vorgemerkt ist. Diesmal übernachteten wir im Observatory Backpackers. Von außen sieht das Hostel etwas wild aus, innen ist es gemütlich und das Hostel hat einen schönen Garten. Mein Highlight: wenn du das Hostel verläßt und nach links abbiegst und der Straße einige Häuser weiter folgst, findest du dort eine Bäckerei mit himmlischen Muffins, die den Tag versüßen.

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Auf dem Weg nach Frankfurt machten wir noch einmal Station in Dubai, der Stadt der Superlative. Auch dazu habe ich in Teil 1 bereits einige Gedanken niedergelegt.

Wie war das nun mit dem Baz Bus ?

Die wichtigste Frage zuerst. Würden wir wieder mit dem Baz Bus fahren ? Ja !

Ist der Baz Bus für jeden geeignet ? Nein.

Die Buchung verlief – wie in Teil 1 beschrieben – unkompliziert von Deutschland aus. Der Internetauftritt von Baz Bus ist benutzerfreundlich gestaltet und lässt nur wenige Fragen offen. Wer mit Kindern fahren will, sollte sich per Mail mit Baz Bus in Verbindung setzen. Die Buchung für die Kinder muss auch per Mail abgewickelt werden.  Wenn man zeitlich nicht völlig frei ist, sondern nur einen bestimmten zeitlichen Rahmen zur Verfügung hat, bietet es sich an, die gewünschten Streckenabschnitt mit den Tagen, an denen man fahren möchte, schon von Deutschland aus per Mail zu reservieren. Vor Ort sind Änderungen nachträglich noch möglich, aber es kann dann eben auch zu ungewünschten Nebenwirkungen (Stichwort : Vergessen in P.E.) kommen. In den meisten Orten, die der Baz Bus anfährt, gibt es eine Auswahl an Unterbringungsmöglichkeiten, sodass du schauen kannst, was am besten zu dir passt. Die Unterkünfte musst du allerdings selbst buchen, über die Baz Bus Seite erhälst du jeweils einen Link zur Seite der Unterkunft und zur Onlinebuchungsmöglichkeit. Ich habe die meisten Unterkünfte über booking.com reserviert.

Wie sieht so ein Baz Bus aus ? Nicht besonders groß. Es handelt sich um Minibusse mit etwa 20 Sitzplätzen. Das Gepäck verschwindet in einem Gepäckanhänger. Wenn du groß, umfangreich oder beides bist, kann ich dir längere Strecken mit dem Baz Bus nicht ans Herz legen. Der Sitzabstand ist nicht eben üppig bemessen. Die Babyschale konnte kaum vernünftig platziert werden. Alex hingegen fand es super. Vor allem, wenn er hinter dem Fahrer in der ersten Reihe sitzen durfte. Fazit: Mit Kindern unter zwei eher schwierig, danach gar kein Problem. Der Buggy wurde übrigens problemlos als Gepäckstück mitgenommen. Bei holprigen Wegen (im Bereich The Crags) hebt man schon mal vom Sitz ab. Besonders schön ist dies, wenn man gerade dabei ist, eine Flasche für das schreiende Kind anzumischen. Es gibt eine überschaubare Anzahl an Fahrern, die sich allesamt als freundlich, geduldig und hilfreich erwiesen haben. Einen festen Platz hat man bei Fahrtantritt nicht. Das kann bei Familien dazu führen, dass die freien Plätze nicht in einer Reihe sind. Es hat sich aber, wenn dies der Fall war, immer jemand zum Tausch bereitgefunden.

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Wer fährt denn da so mit ? Wir waren eher auffällig. Binnen kurzer Zeit hatte sich unsere Existenz bis zu allen Fahrern auf der Strecke herumgesprochen. Während unserer Reise haben wir im Baz Bus keine andere Familie getroffen. Die Mitreisenden haben aber sehr relaxt auf unsere Anwesenheit reagiert und fanden das Ganze eher spannend. Ansonsten ist altersmäßig alles vertreten, wobei der Schwerpunkt klar bei den jungen Reisenden liegt – zwischen kurz vor 20 bis 30. Auffallend war außerdem, dass viele Alleinreisende unterwegs waren, zumeist Frauen. Wer mit dem Baz Bus fährt, sollte keine Angst haben, von anderen Menschen angesprochen zu werden. Es geht eher familiär zu und schnell erfährt man, woher der Sitznachbar kommt, was er in Südafrika bereits gesehen hat und was seine weiteren Pläne sind. Manch einen haben wir wiederholt im Baz Bus getroffen. Es stellte sich außerdem schnell heraus, dass die meisten Baz Bus – Passagiere Deutsche sind. Wir sind halte eine Nation von Reisenden ;).

Preis-Leistungs-Verhältnis: Man kommt auch günstiger von A nach B. Aber Hand aufs Herz. Es ist bequem, alles aus einer Hand zu haben. Und es ist -vor allem mit Kindern- viel wert, nicht Zeit an Busbahnhöfen zubringen zu müssen und sein Gepäck dorthin und von dort wegtragen zu müssen.

Vor dem Ausstieg wird eine Art Gästebuch durchgereicht, in dem man den Fahrer und die Fahrt bewerten soll und Kommentare hinterlassen kann.

Fazit: Der Baz Bus ist familientauglich, aber vielleicht nicht mit Kindern unter zwei Jahren zu empfehlen. Wenn du ein langbeiniger, dickbäuchiger Kommunikationsfeind bist, solltest du dich in Südafrika anderweitig fortbewegen. Wenn du hingegen Lust auf Austausch mit anderen Reisenden hast und keine Busbahnhöfe magst: willkommen im Baz Bus !

Unsere Learnings

Hier sind die wichtigsten drei Erkenntnisse, die ich von unserer Reise mitgenommen habe:

1. Plane genügend Zeit für Kapstadt ein

Ein kapitaler Fehler war es, gleich von Kapstadt aus aufzubrechen und erst unmittelbar vor dem Rückflug wieder dort anzukommen. Die kurze Zeit, die wir dort hatten, haben wir genutzt, allerdings ohne von Highlight zu Highlight zu hetzen. Ich habe mir trotzdem in den Hintern gebissen, angesichts der vielen Dinge, die wir verpasst haben. Wusstest du außerdem, dass auch Kapstadt eine Surfdestination ist ? Bei unserer nächsten Südafrikareise wird genug Zeit für Capetown auf dem Plan stehen.

2. Mehr Reisezeit insgesamt oder weniger Stopps unterwegs

Ich hätte keinen der von besuchten Orte von unserer Liste streichen wollen, aber manchmal war die Zeit vor Ort ein wenig kurz und wir wären gerne länger geblieben. Daher: plane genügend Gesamtreisezeit ein und wenn dir nur begrenzt Zeit zur Verfügung steht, versuche nicht alles auf einmal zu wollen. So haben alle mehr davon.

3. Es geht auch (und vielleicht besser) mit Koffer

Eine Backpackertour ohne Rucksack? Ja- geht auch. Rückblickend betrachtet hatten die großen Rucksäcke keinen Vorteil. Im Koffer wäre es wohl übersichtlicher gewesen. Zwar hatte ich Tüten mit Unterkategorien eröffnet, aber es war doch jedes Mal ein großes Gewühle. Wenn man dann in zwei Rucksäcken Dinge für vier Personen dabei hat, kann das nervig sein. Für den Transport mit dem Baz Bus wäre es auch egal gewesen. Das nächste Mal kommt ein Koffer mit .

Ist Südafrika nun das richtige Reiseziel mit Kindern ?

Jawohl. Ich hatte mir dazu in meinem allerersten Blogpost bereits einmal Gedanken gemacht und füge meine guten Gründe, die für eine Reise mit Kindern nach Südafrika sprechen und einiges aus diesem Artikel noch mal zusammenfassen,  hier noch mal ein:

Grund 1 : Keine oder wenig Zeitverschiebung

Ist hier Sommerzeit, so hat man bei einer Reise nach Südafrika keinerlei Zeitverschiebung. Auch während des restlichen Jahres beträgt der Zeitunterschied nur eine Stunde.

Grund 2 : Kinderfreundlichkeit

Wir waren einen Monat mit dem Baz-Bus, zwei Rucksäcken, einem Baby und einem Kleinkind unterwegs. Unsere Kinder – und Alex und Emmy können durchaus zu Windelterroristen mutieren- wurden überall mit offenen Armen empfangen, geherzt, umhergeschleppt und beschenkt. Die Kinder fanden es super und auch für uns war es ein unverhofftes Geschenk im Restaurant mal ganz in Ruhe zu essen.

Grund 3 :Kalkulierbare gesundheitliche Risiken

Es gibt weite Teile des Landes, die man mit den Standardimpfungen bereisen kann.

Grund 4: Ideales Ziel für eine Winterflucht

Wenn es hierzulande noch bitterkalt und unfreundlich ist, kann man in Südafrika den Sommer bzw. Spätsommer genießen. Wir haben die Reisezeit Februar/März als ideal empfunden. Es war angenehm warm, aber nicht zu heiß. Gleichzeitig war die Hauptsaison vorbei und die Strände nicht überfüllt.

Grund 5: Komfortables Reisen auch ohne Mietwagen

Wer kein Auto mieten will, kann sich mit dem Baz Bus quer durchs Land von Unterkunft zu Unterkunft bringen lassen. Wir haben es ausprobiert und würden es wieder tun.

Grund 6: Unvergessliche Tiererlebnisse

Ob es nun die Dassies sind, die man auf dem Küstenweg in Hermanus trifft, die Wale,die man vom Ufer aus beobachtet oder Löwen und Elefanten auf einer Safari – Südafrika bietet unvergessliche Tiererlebnisse (nicht nur für die Kinder). Selbst Emmy war mit ihren 10 Monaten schwer beeindruckt von dem Elefanten, der da auf einmal vor dem Auto stand.

Grund 7: Schöne Strände

Es gibt wunderschöne Strände und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ich mag den Strand in  Jeffreys Bay und Victoria Bay sehr gerne.

Grund 8: Versorgung mit Babynahrung etc.

Wir waren froh, keine Unmengen Windeln und Babynahrung mit uns geschleppt zu haben. Es gab alles in großer Auswahl. Die Umstellung auf die südafrikanische Milchnahrung verlief problemfrei.

Grund 9: Budgetfreundliche Unterkünfte

Wie überall auf der Welt gibt es auch in Südafrika Unterkünfte aller Preisklassen. Wir haben mit den Kindern in Hostels übernachtet und fühlten uns immer gut aufgehoben. Wir haben für rund 40 Euro bereits schöne Zimmer für uns vier bekommen.

Ich hoffe, du hast jetzt richtig Lust bekommen, um auch nach Südafrika aufzubrechen (egal ob mit oder ohne Kind)! Für weitere Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung.

 

 

 

8 Kommentare

  1. Ah, Südafrika…da kommt bei mir gleich wieder Fernweh auf. Wir waren jedoch mehr in den Nationalparks im Osten unterwegs. Die Kinder waren begeistert. Südafrika ist wirklich ein tolles Reiseziel mit Kindern!

    • letsfindtiggy sagt

      Prima, Sabine. Da weiß ich ja dann, wen ich fragen kann, wenn es bei uns dann mal in diese Gefilde geht. Wir waren bestimmt auch nicht das letzte Mal in Südafrika!

  2. Nora Jedlitschka sagt

    Hallo! Mit großem Interesse habe ich die beiden Artikel gelesen, denn wir planen auch eine Reise nach Südafrika und es ist schön zu hören, dass alles gut verlief! Ich hätte nur eine große Sorge: wie ist es denn da mit Spinnen? ich weiß, was es da alles gibt, die Frage ist, begegnet man ihnen auch?
    Liebe Grüße, Nora

    • Sabrina sagt

      Das wird bestimmt eine tolle Reise – uns hat es sehr gut gefallen. Mit Spinnen hatten wir keinerlei Probleme. Zu uns ins Zimmer haben sich nur ein neugieriger Ziegenbock und eine -wohl aber harmlose- Minischlange verirrt, die es aber so unspannend fand, dass sie sich von selbst wieder entfernt hat. Ich denke die Gardenroute ist für Einsteiger ganz gut – meine Favoriten waren Wilderness und Hermanus.

  3. Madlen sagt

    Hallo! Vielen Dank für das Teilen eurer Reiseerlebnisse und Erfahrungen!
    Wir werden Anfang Oktober mit 8 Monate altem Baby auch in die Kapregion aufbrechen (für 7 Wochen) und ich hätte da ein paar baby-spezifische Fragen die ich dir gern stellen würde:
    Unser Kleiner hat recht empfindliche Haut und ich überlege schon Windeln einzupacken… kannst du uns eventuell eine bestimmte Windelsorte die man vor Ort bekommt empfehlen?
    Ich habe auch gehört dass die Babygläschen wohl sehr mit Zucker und Zusatzstoffen angereichert sein sollen. Wie sind da eure Erfahrungen?
    Lieben Dank!
    Madlen

    • Sabrina sagt

      Das klingt nach einer tollen Reise.

      Generell habt ihr in den großen Supermärkten die größte Auswahl an Babyprodukten.

      Zu den Windeln: Es gibt in Südafrika auch Pampers – die sind aber irgendwie anders und reizen eher die Haut. Unsere Jüngste hat auch empfindliche Haut. Wir hatten einen Teil Windeln mitgenommen, haben dann aber in Südafrika die Pampers gekauft. Ging letztlich. Und für sieben Wochen brauchst du eine Menge Windeln ;).

      Das mit den Gläschen stimmt, da muss man schon mal genauer hinschauen. Hippgläschen gibt es in den großen Supermärkten. Wir haben auch oft selbst gekochtes Gemüse oder Kartoffeln oder Obst zerdrückt und gefüttert. Manchmal musste etwas improvisert werden, aber es hat gut geklappt.

      Ich wünsche euch eine tolle Zeit in Südafrika !

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