Alle Artikel in: Familienwahnsinn

Und was jetzt

Gelesen: „Und was jetzt ? – Wie Frauen der Spagat zwischen Unabhängigkeit und Familienglück gelingt“ von Bärbel Kerber

Ich gebe zu, dass ich nach Jurastudium und Referendariat nur noch selten Sachbücher lese, die nicht im weitesten Sinne etwas mit Reisen zu tun haben. Seitdem ich mich zudem zweifachen Mutterglücks erfreue, ist meine persönliche Lesezeit ohnehin dezimiert und mit dem Erfassen des aktuellen Tagesgeschehens, dem Lesen meiner Lieblingsblogs und der Konsultation vorgenannter Reiseführer zwecks Planung neuer Abenteuer, schnell aufgebraucht. Der Titel des Buches hat mich irgendwie angesprochen. Warum ? Vielleicht, weil ich mich darin ein Stück weit wiederfinden konnte. Meine Neugier war jedenfalls geweckt. Nein, es ist mir, obwohl es um ein für mich aktuelles Thema geht, nicht gelungen, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Zeitweise ging es schleppend voran. Das lag aber nicht am Buch, sondern daran, dass ich meine Zeit anderen Dingen widmen musste. Vielleicht war es auch ein wenig die Angst, dass die Lektüre des Buches Fragen in mir entstehen lassen würde, die ich mir bis dato nicht gestellt hatte. Bärbel Kerber macht mit ihrem Buch klar, dass es Frauen in unserer heutigen Gesellschaft, in der ihnen scheinbar alle Türen offen more »

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Am liebsten schlafe ich alleine

Ein Bett 2 m x 2m für mich alleine, eine große Decke, herrlich weiche Kissen. Wunderbar. Die Realität: Müde schleppe ich mich in Richtung meiner Doppelbetthälfte. Der Göttergatte liegt bereits auf seiner Seite. Alex und Emmy liegen quer im Bett und schnarchen mit ausgestreckten Armen. Süß sind sie ja, aber ich brauche doch auch Platz. Dann kommt meine Chance. Alex dreht sich kurz und ich könnte mich jetzt eigentlich ausgestreckt hinlegen. Ganz, ganz vorsichtig setze ich mich auf die Bettkante -bloß niemanden wecken- und zack hat sich Alex hinter meinem Rücken platziert. Das war wohl nix. Vorsichtig schiebe ich die Kinder ein wenig zur Seite und lege mich schnell hin. Jetzt heißt es zügig einschlafen, denn die Nacht nimmt sicherlich wieder ein frühes Ende. Aber das kennen alle Eltern: Schlaf wird völlig überbewertet ;). Es ist nicht so, dass Alex und Emmy keine eigenen Zimmer mit eigenen Betten hätten. Sie schonen einfach diese Betten und kommen lieber zu uns. Dabei fing alles so gut an. Bereits wenige Wochen nach seiner Geburt schlief Alex in seinem more »

mamasohn

Mama, was bekomme ich zum Geburtstag ?

Ich: „Eine Überraschung“ Alex:“Und was für eine ?“ Ich: „Darf ich dir jetzt noch nicht verraten, sonst ist es keine Überraschung mehr. Es ist aber was ganz Tolles.“ Alex: „Und, was ist es jetzt ?!“ Nun ist es wieder soweit. Der Geburtstag unseres Großen – der vierte Geburtstag – steht vor der Tür. Dass ich diesmal nicht nur einen Piratenkuchen, sondern einen Piratenschiffkuchen erstellen soll, wurde schon im letzten Jahr unmissverständlich gefordert. Das wird sich -hoffentlich- auch einfach umsetzen lassen. Das größere Problem ist: Was schenken wir unserem Kind ? Wünsche gibt es unzählige und jeden Tag kommen neue Dinge hinzu, die wir laut Alex unbedingt kaufen müssen. Doch was braucht er wirklich und bereitet ihm gleichzeitig Freude ? Eine Bestandsaufnahme in unserem Haus offenbart, dass bereits ein Überangebot an Spielsachen vorhanden ist. In nahezu jedem Zimmer findet sich etwas. Insbesondere unser Wohnzimmer und das Spielzimmer sind fest in Kinderhand. Im Wohnzimmer finde ich das nicht immer so prächtig, da aus den Spielsachen gerne Arrangements errichtet werden, die eine normale Benutzung des Raums erschweren und more »

mehrzeit

Ich will mehr Zeit für meine Kinder

Eigentlich wäre jetzt erstmal mein Berlinpost fällig – aber es gibt da noch ein Thema, das zwar etwas offtopic ist, mir persönlich aber sehr am Herzen liegt. In der letzten Woche war es ein Jahr her, dass ich nach der Geburt meiner Tochter in den Job zurückgekehrt bin. Genauer gesagt bin ich nach acht Wochen Mutterschutz in Vollzeit wieder durchgestartet. Rückblickend muss ich sagen, ich habe versucht, so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie zu verbringen und habe doch so vieles verpasst.